
Das Sisumara – Das Delphin als Sinnbild für das Naksatra Chakra
Wie "Wissenschaftliche
Horoskope" wieder möglich wurden:
Spaltung in der Astrologie-Welt bereits
vor 1700 Jahren: „Ost gegen West" -
Jetzt Versöhnung?
(Die Tierkreiszeichen werden an der Bewegung der Sonne nach der erfolgten Wintersonnenwende vom Süden nach Norden zur Sommersonnenwende und zurück gemessen:)
"In der Mitte dieses
Bereichs des Weltraums befindet sich die höchst prachtvolle Sonne, der
König aller wärmeausstrahlenden Planeten.... Es heißt, daß
sie sich mit langsamer, schneller oder mittelmäßigerGeschwindigkeit
bewegt, während sie... in Richtung Norden oder Süden wandert
oder den Äquator kreuzt. Je nachdem, ob sie sich über den Äquator
erhebt, unter ihn sinkt oder ihn kreuzt und dementsprechend mit verschiedenen
Tierkreiszeichen, allen voran dem Steinbock, in Berührung kommt,
sind die Tage und Nächte kurz, lang oder einander gleich. Wenn die Sonne durch Widder und
Waage wandert, sind die Tage und Nächte gleich lang. Wenn sie durch die
fünf Zeichen wandert, an deren Spitze Stier steht, werden die Tage
länger (bis zum Krebs), und dann werden sie allmählich jeden Monat eine
halbe Stunde kürzer...." (S.B. 5.21.3-6; Erhebungen von mir)
(In Kontrast dazu werden die Naksatras anhand der gesamten Sternenkonstellationen
am Himmel in Form eines riesigen gedachten Delphins beschrieben,
welche sich um Dhruvaloka (der Nordstern) als Mittelpunkt dreht:)
„Diese große Maschine, die sich aus den Sternen und Planeten zusammensetzt, hat eine ähnliche Form wie die eines Delphins im Wasser.... Große yogis meditieren über Vasudeva [Krishna] in dieser Form, weil sie tatsächlich sichtbar ist.... Der gekrümmte Körper des Delphins dreht sich auf seine rechte Seite, auf der sich die vierzehn Gestirne befinden, zu denen unter anderem Abhijit und Punarvasu gehören. Auf seiner linken Seite befinden sich die vierzehn Sterne, zu denen Pusya und Uttarasadha gehören.....“ (S.B. 5.23.4-5)
=> das „Chakra“(Rad) der Naksatras
Die beiden großen Bewegungszusammenhänge sind also vollkommen unabhängig von einander - das sagt auch der normale Menschenverstand - und deren Differenz (die sog. Ayanamsa) bewegt sich in einem Zyklus von 24.000 Jahren, bis die Zyklen wieder für kurze Zeit zusammen kommen.
Wie konnte diese wichtige
Unterscheidung in Vergessenheit geraten?
Vor ca.
1,700 Jahren, mitten im dunkelsten Mittelalter, war es zufällig wieder so weit.
Da die beiden Zyklen dann eine Zeit lang deckungsgleich waren (Ayanamsa
gleich 0), wurden sie mit einander verwechselt und später nicht wieder getrennt
(im Westen spielten die Naksatras ohnehin keine Rolle) – so geriet der
Sonnenzyklus („tropischer“ Tierkreis) im Osten einfach in Vergessenheit (vgl.
E. Wilhelm, www.vedic-astrology.net/Articles/Mystery-of-the-Zodiac.pdf).
Was bringt’s fürs Horoskop?
Vorweg muss man wissen:
- Die Tierkreiszeichen geben kombiniert die fundamentalen Eigenschaften in Analogie zu verschiedenen Personen- (Zwilling, Jungfrau, Waage, Schütze, Wasserman) oder Tier-/Insektentypen (Widder, Stier, Krebs, Löwe, Skorpion, Fische) an.
- Die Naksatras geben die feineren Charakter- und Persönlichkeitszüge an (27 Naksatras insgesamt).
- Die Häuser geben die Wirkungsbereiche der verschiedenen Tierkreiszeichen und Naksatras an (Selbst, Besitz, Interessen, Gefühl, Verstand, Arbeit, Beziehung, Wandel, Weltanschauung, Gewinn, Religion) an.
Die langsame Verschiebung im
Horoskop durch die falschen Parameter bedeutet, dass immer mehr von diesen
Elementen in einem falschen Haus und/oder Planeten in einer falschen Naksatra
dargestellt werden.
Beispiel: Das Weltanschauungshaus
liegt beispielsweise neben dem Berufshaus. Wenn etwa durch die irrtümliche
Verschiebung Mars als Planet vom Weltanschauungshaus ins Berufshaus und
möglicherweise auch in eine falsche Naksatra „gerät“, ändert sich
offensichtlich die Aussage gravierend. Daher stimmen allmählich immer weniger Elemente des üblichen
„Vedischen“ Horoskops mit der Wirklichkeit überein!
Andererseits fehlen dem üblichen „westlichen“ Horoskop die vielseitigen Techniken und Kenntnisse des Vedischen Horoskops und geben somit ein stark verkürztes Bild wieder (abgesehen von vielen anderen Fragen: das anzuwendende Häusersystem, Aspektsystem, die Herrschaftsverhältnisse usw. usf., welche teilweise von Parasara Muni festgelegt wurden, aber vielfach genauer untersucht werden mussten).
Durch langjährige Sanskritstudien und Übersetzung der wichtigsten Texte sowie empirische Versuche hat Ernst Wilhelm in seinen Kursen, Veröffentlichungen und seiner Astrologiesoftware diese Möglichkeiten nun auch für die interessierte Öffentlichkeit bereit gestellt (siehe u.a. E. Wilhelm, Brihat-Parashara-Hora-Shastra).
Die hauptsächliche Neuigkeit besteht darin, dass damit die Spaltung der astrologischen Welt zwischen Anhängern des tropischen („Sonnenzyklus“) und des siderischen („Fixsternenzyklus“) nun wieder aufgehoben werden kann und wahrhaft „Wissenschaftliche Horoskope“ wieder hergestellt werden können!
Durch meine Webseiten www.astroRevolution.net und www.perfekte-eignungstests.de sollen jetzt diese neuen Möglichkeiten auch dem deutschsprachigen Publikum geöffnet werden. Zurück // Bestell-Info
Naksatra Chakra mit den Naksatras und Tierkreiszeichen
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